School of Schenk

Literarisches Lernen mit einem Computerspiel

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Überlegungen

Angeregt von einem Blogbeitrag von Philippe Wampfler habe ich in diesem Schuljahr mit einer Deutschklasse ein Computerspiel verwendet als Teil eines Lernszenarios zum literarischen Lernen. Die betreffende Deutschklasse ist 1:1 mit iPads ausgestattet.

Das Lernszenario war als dreiwöchiges Projekt angelegt, in dem die Schülerinnen das Game spielen und sich individuell selbstgewählten Lern-Herausforderungen stellen sollten. Die Arbeit an den Herausforderungen sollten die Schülerinnen in einem Portfolio dokumentieren.

Die Form des Portfolios und die Art der Herausforderungen habe ich offen gelassen. Allerdings habe ich die Schülerinnen hier im Vorfeld mit Ideen versorgt.

Das Game – “Life is Strange – Ep. 1” wurde von mir aus zwei Gründen vorgegeben:

1. Ich wollte sichergehen, dass eine gewisse literarische Tiefe in der Auseinandersetzung mit dem Game möglich war.

2. Ich wollte – obwohl die individuelle Arbeit im Zentrum stand – den Austausch untereinander und mit mir als Lehrperson in der Arbeitsphase erleichtern.

Aufgabenstellung

Im Vorfeld haben wir an zwei Beispielen explizit K. Spinners 11 Aspekte literarischen Lernens besprochen. Dann ging es ans Eingemachte. Die Aufgabenstellung wurde auf diesem Padlet kommuniziert.

Ergebnisse

Nach drei Wochen meist konzentrierten Arbeitens im Klassenzimmer, auf den Gängen, im Schulhof und zu Hause durfte ich die Ergebnisse bestaunen, bewerten und den Schülerinnen Feedback dazu geben. Hier war von Online-Collagen über E-Books, Videos oder Textsammlungen alles dabei.

Im folgenden Video stelle ich zwei Beispiele solcher Ergebnisse vor.

Eine Kopie des mit Padlet erstellten Portfolios kann man hier auch noch einmal in Ruhe selbst betrachten.